Pilotenprüfungen
Jede Pilotenprüfung beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der theoretische Teil besteht aus einem Multiple-Choice-Test mit 20 zufällig zusammengestellten Fragen, während du im praktischen Teil in verschiedenen Übungen deine Flugfertigkeiten unter Beweis stellst. Die deutsche Division ist hierbei nur für die praktische Prüfung verantwortlich. Die theoretische Prüfung kann bei IVAO-HQ angefordert werden. Die Auswertung der Theorieprüfung erfolgt zum Teil automatisch und kann ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Nach bestandenem Theorieteil kannst du die praktische Prüfung beantragen.
Nach angeforderter Prüfung ist also eine Teilnahme an einem Training für dieses Rating bis zum Abschluss oder Abbruch der Prüfung nicht möglich. Gleichzeitig ist bei einer offenen Trainingsanfrage keine Prüfungsanforderung vorgesehen und führt zu einem Abbruch der Prüfung.
Terminvereinbarung
Die praktische Prüfung kann ebenfalls bei IVAO-HQ angefordert werden. Bitte prüfe zuerst, ob die in deinem Profil hinterlegte E-Mail-Adresse auch tatsächlich deiner aktuell genutzten entspricht und erreichbar ist, denn ohne funktionierende Mail-Anschrift können wir dir keine weiteren Informationen zum Prüfungsablauf zukommen lassen. Falls die eingetragene Adresse nicht mehr stimmt, dann lass sie bitte vom Membership-Department ändern, bevor du die Prüfung anforderst.
Während der Prüfungsanforderung wirst du aufgefordert, in einem Freitextfeld Wünsche bezüglich Prüfungszeit und -ort abzugeben. Da wir in Deutschland hierfür ein eigenes System benutzen, reicht es aus, wenn du hier „Timing via IVAO-DE DC“ schreibst. Schreibe bitte zusätzlich unbedingt den von dir gewählten Flugzeugtypen auf, sowie ob dein Flugzeug mit einem Garmin 1000 oder mit Rundinstrumenten ausgestattet ist. Nach wenigen Tagen erhältst du von uns eine E-Mail, in der wir dir das weitere Vorgehen beschreiben. Der in der Terminauswahl gewählte Prüfungstermin ist nach einer Rückbestätigung durch uns verbindlich und kann im Regelfall auch nicht mehr verschoben werden.
Prüfungsorte
Ein Teil deiner praktischen Prüfung wird die Planung einer gültigen und sinnvollen Flugroute sein. Das bedeutet, du bekommst von uns lediglich Start- und Zielflughafen mitgeteilt, eine passende Streckenführung musst du dann selber finden. Spätestens drei Tage vor deinem Prüfungstermin erfährst du, zwischen welchen Flughäfen deine Prüfung stattfinden wird.
Details zu möglichen Prüfungsflughäfen sind weiter unten erläutert.
Praktische Prüfung
Prüfungstag und -zeit hast du über die Terminvereinbarung selbst ausgewählt. Bitte finde dich rechtzeitig vor dem geplanten Beginn der Prüfung auf dem Discord der deutschen Division ein. Dort wird es einen separaten Kanal für deine Prüfung geben. Zum Login auf dem Netzwerk wird dich der Prüfer später auffordern. Bereite deinen Flug und den Simulator so weit vor, dass du bereit zum Triebwerksstart bist. Falls du mit deinem Prüfer im Vorfeld individuelle Absprachen getroffen hast, haben diese natürlich Vorrang.
Begrüßung
Zu Beginn der Prüfung erhältst du vom Prüfer eine erneute Einweisung in den Ablauf der Prüfung. Außerdem könnt ihr eventuelle Fragen besprechen, die bei dir noch offen sind.
Theorie
Rund um das angestrebte Rating gibt es eine Menge Theoriewissen. In diesem Teil der Prüfung wird der Prüfer dich dort mit Fragen auf die Probe stellen.
Flugbriefing
Für diesen Teil bereitest du ein Flugbriefing vor, das je nach Rating unterschiedliche Informationen beinhaltet. Die erforderlichen Bestandteile sind weiter unten nachzulesen.
Praktischer Flug
Das ist natürlich der eigentliche Kern der Prüfung. Fliege entsprechend deiner Vorbereitung und deines Briefings. Der Prüfer wird dich während der Praxis mit zusätzlichen Aufgaben testen, die du nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen sollst.
Nachbesprechung
Die Nachbesprechung gliedert sich grundsätzlich in drei Bereiche. Zunächst bittet dich der Prüfer um eine Selbsteinschätzung, danach wird er mit dir zusammen den Flug durchgehen und dir ein detailliertes Feedback geben. Zum Schluss wird das Ergebnis bekannt gegeben und das weitere Vorgehen besprochen.
Zugelassene Software und Kommunikation
Kenntnisse über
- das Herstellen einer Text-und Sprachverbindung mit ATC,
- das Empfang und Interpretieren einer ATIS,
- die Nutzung des Transponders
- das Senden sowie Empfangen von Nachrichten über die ATC-Frequenz, privaten Chat oder die Wetteranfragefunktion
sowie weitere im Handbuch dokumentierte Funktionen sind für jede praktische Prüfung Voraussetzung.
Wir empfehlen, zur Prüfung die Sprachkommunikation über Discord zu nutzen – dies ist nicht nur realistischer, sondern für dich auch deutlich einfacher. Alternativ ist aber auch die Nutzung des „receive-only“-Modus möglich, in welchem du Nachrichten über Discord empfängst und per Text beantwortest. Eine reine Textkommunikation ist im Regelfall nicht gestattet. Nichtsdestotrotz kann es während der Prüfung natürlich auch vorkommen, dass der Prüfer dich bittet, durch eine kurze Testnachricht zu zeigen, dass du auch die Textkommunikationsfunktionen von ALTITUDE beherrschst.
Zusätzliche Hinweise
Wahl des Fluggeräts
Für jede Prüfung sind nur bestimmte Flugzeugtypen zugelassen. Welche das sind, erfährst du in den Breifings der Ratings auf der Aero-Webseite. Wähle in jedem Fall ein Fluggerät, das dir vertraut ist und mit dem du dich gut auskennst, denn Kenntnisse über dein Luftfahrzeug werden zu den Prüfungsinhalten gehören.
Autopilot und Navigationssysteme
Wenn dein Flugzeug einen Autopiloten oder fortgeschrittene Navigationssysteme wie ein GPS oder ein FMS besitzt, darfst du diese für die Prüfung gerne verwenden. Du trägst als Luftfahrzeugführer aber die Verantwortung für alles, was diese Systeme tun. Wenn der Autopilot also eine Aufgabe falsch abfliegt oder das GPS falsche Anzeigen liefert, ist dies also keine Entschuldigung sondern wird als dein eigener Fehler bewertet.
Routenplanung
Die Routenplanung ist Teil der Prüfung und muss von dir im Vorfeld erledigt werden. Welche Anforderungen die von dir geplante Route erfüllen muss, erfährst du in den Breifings der Ratings auf der Aero-Webseite.
Kartenmaterial
Die für die Prüfung erforderlichen Karten musst du dir selbst suchen. Falls du dabei Schwierigkeiten hast, kontaktiere deinen Prüfer bitte rechtzeitig im Vorfeld. Im Regelfall erwarten wir die Nutzung des von IVAO Deutschland angebotenen Kartenmaterials, der jeweiligen lokalen AIP oder aus dem EAD System von Eurocontrol – die Verwendung anderen Kartenmaterials kann mit dem jeweiligen Prüfer bis zum Tag vor der Prüfung abgestimmt werden.
Wetter
Es muss mit realem Wetter (entweder über den ALTITUDE oder über eine in Echtzeit aktualisierte Drittanbieter-Software) geflogen werden. Sollten die Wetterbedingungen das Abfliegen bestimmter Prüfungsinhalte nicht zulassen (beispielsweise einen VFR-Flug oder bestimmte Instrumentenverfahren), dann ist es deine Aufgabe, dies vor dem Start zu erkennen und den Prüfer darauf hinzuweisen. Er wird dir dann ein alternatives Verfahren (etwa einen anderen Prüfungsort oder das Umstellen des Wetters) genehmigen. VFR-Flüge werden immer bei simuliertem Tageslicht geflogen.
Rufzeichen und Flugplan
Für den Prüfungsflug verwendest du das Rufzeichen „EXM####“, wobei #### die letzten vier Stellen deiner Examnummer sind. Diese findest du auf deiner persönlichen Profilseite und dann „My personal details“. Dein Funkrufname lautet „Exam ####“. Für die Bewertung entscheidend ist der allererste von dir aufgegebene Flugplan – alle darauf folgenden Aktualisierungen am Boden oder während des Fluges werden nicht mehr berücksichtigt.
Prüfer als ATC
Dein Prüfer wird sich als Lotse auf dem Netzwerk einloggen und trägt dann den Login-Namen „EDxx_EXA_CTR“ (xx kann hier für GG, MM oder WW stehen). Im Regelfall wird die Prüfung auf der Frequenz 134.050 MHz stattfinden. Der Prüfer simuliert alle benötigten ATC-Stationen auf dieser Frequenz. Beim Funk verhältst du dich also so, als würdest du die Frequenz wechseln und dich auf einer neuen anmelden, „physisch“ verbleibst du aber immer auf der selben Frequenz bzw. im selben Teamspeak-Kanal.
Bewertung und Validierung der Prüfung
Der Prüfer wird dein Wissen, die Korrektheit und Genauigkeit der von dir geflogenen Manöver sowie deine Funkkommunikation anhand eines Kriterienkatalogs mit einer Punktzahl bewerten. Jeder Prüfling beginnt mit null Punkten, dazu werden dann in den einzelnen Aufgabenbereichen je nach Leistung Punkte addiert. Maximal können 100 Punkte erreicht werden, zum Bestehen der Prüfung sind mindestens 75 Punkte erforderlich. Welche Aufgaben in die Bewertung einbezogen werden, hängt vom geprüften Rating ab und kann auf den untenstehenden Detailseiten nachgeschlagen werden. Deine Punktzahl wird dir zusammen mit einer detaillierten Nachbesprechung direkt im Anschluss an die Prüfung mitgeteilt.
Tritt bei den praktischen Übungen einer der folgenden Fehler auf, so kann die Prüfung unverzüglich beendet werden:
- Beginn der Prüfung ohne das erforderliche Kartenmaterial
- Einloggen auf der Start- und Landebahn
- Absturz aufgrund von Flugzeugüberlastung oder Bodenkontakt
- Starten oder Landen ohne Freigabe
- Beginn eines Anflugs ohne Freigabe
- Unterschreiten der Sicherheitsmindesthöhen
Jede in Deutschland abgenommene Prüfung wird innerhalb von wenigen Tagen von einem Validator aus dem IVAO-HQ-Training-Department auf die Einhaltung der von ivao.aero herausgegebenen Richtlinien geprüft. Bestehen keine Einwände, so wird das neu erworbene Rating um 1200 UTC des Folgetags aktiv.
Für die drei einzelnen Ratings halten wir zusätzlich noch detaillierte Informationen bereit. Klicke dazu auf das angestrebte Rating:
Private Pilot Documentation
Grundlage für die Prüfung ist der Exam Briefing Guide, sowie die Trainings- und Prüfungsrichtlinien.
Aufbau des Flugbriefing
Die fett gedruckten Informationen sind verpflichtend vorzubereiten, die normal gedruckten können vorbereitet werden.
- Start-und Zielflugplatz: Bahnbenutzung, Rollroute
- Abflug: Veröffentlichte Platzrunde, Übergang in den Streckenflug, Frequenzen
- Streckenflug: Wegpunkte, Flughöhen, Lufträume, Flugdauer, MSA, Sperrgebiete, Alternativrouten, Radionavigation
- Anflug: Meldepunkte, der Übergang in die Platzrunde, Örtliche Verfahren
- Meteorologie: METAR und TAF, Luftraum-Minima für Luftraumklassen D, E und G, GAFOR/Luftsportbericht
Theoretischer Teil
Beim Prüfungsvorgespräch werden eure Kenntnisse in Bezug auf verschiedene theoretische Aspekte geprüft, mit denen ihr bei eurem Flug als Privat Pilot in Kontakt kommt. Die theoretische Prüfung muss separat bestanden werden, um für die praktische Prüfung zugelassen zu werden. Die Kenntnis all dieser Inhalte wird auch für die praktische Prüfung vorausgesetzt. Diese umfassen:
Kenntnisse über die IVAO Software:
- Korrekte Verwendung von Unicom
- Korrekte Verwendung von Guard
Luftrecht:
- Kenntnis über die Lufträume in Deutschland
- Kenntnis über kontrollierte und unkontrollierte Lufträume
- Kenntnis der generelle Luftraumstruktur
- Kenntnis über die Wetterminima in C, D, E, G, CTR
- Notwendigkeit der Einflugfreigabe
- Kenntnis über besondere Lufträume (ED-D, ED-R, ATZ, RMZ, TMZ)
- Kenntnis über besondere Transpondercodes (7000, 7700, 7600, 7500)
Charts and VFR Verfahren:
- Interpretation von einer Sichtanflugkarte von unkontrollierten und kontrollierten Flugplätzen
- Interpretation einer ICAO-Karte
- Kenntnis über das Fliegen eines Vollkreis
- Kenntnis über das Einflug- und Ausflugverfahren einer Platzrunde und einer Kontrollzone
- Kenntnis über Verfahren in der Platzrunde
Navigation:
- Kenntnis über die Verwendung der Halkreisflugregeln
- Kenntnis über Transition Altitude und Verwendug von Standart-Luftdruck
- Kenntnis über die Verwendung eines VOR, NDB
- Korrekte und effiziente VFR-Routenplanung unter Berücksichtigung der Luftraumstruktur und Mindesthöhen
- Korrekte VFR Spritplanung
Meteorologie:
- Dekodieren einer METAR
- Kenntnis über die Visual Meteorological Conditions (VMC) in einer Kontrollzone und die Fähigkeit, diese in einer METAR zu erkennen
- Dekodieren einer TAF
- Interpretation einer GAFOR
Instrumente und Luftfahrzeugkunde:
- Kenntnis über die Eigenschaften des gewählten Luftfahrzeugs
- Kenntnis über das Basic-T
- Kenntnisse über den Unterschied zwischen QNH und QFE
- Kenntnis über den Aufbau eines Höhenmessers
- Kenntnis über die IAS, TAS und GS
- Kenntnis über die Mindest- und Maximalgeschwindigkeiten des gewählten Luftfahrzeugs und Kenntnis über die Bedeutung der Farbskalen am Fahrtmesser
Praktischer Teil
Flugbriefing:
- Vorbereitung eines Flugbriefings
- Vollständiger Inhalt mit allen relevanten Themen
Bedienung der IVAO Software:
- Textkommunikation auf der Frequenz und im Privaten Chat
- Anfordern einer ATIS oder METAR über Altitude
- Nutzung von SQ Ident
Korrekte Verbindung zum Netzwerk:
- Verwendung des korrekten Callsign
- Einloggen an der Parkposition mit SQ Standby
Flugplan:
- Korrektes Aufgeben eines VFR FLugplan, mit Start und Zielflughafen
- Korrektes Luftfahrzeugmuster und Equipment
- Korrekte Route, Reisegeschwindigkeit und Flughöhe
- Korrekte EET und Endurance
- Korrekte Angaben in Feld 18
Abflug am unkontrollierten Flugplatz:
- Korrektes Rollen zur Piste
- Rechtzeitiges Setzen des Transponder Modes beim Abflug
- Einhalten der Abflugroute Lateral und Vertikal
- Einhalten der Platzrunde am unkontrollierten Platz
Navigation:
- Folgen der geplanten Route
- Folgen von angewiesenen Steuerkursen und Höhen
- Einschätzen der ETO oder ETE, eines DMEs oder PMPs
- Anfliegen eines VOR
- Anfliegen eines NDB
- Korrekte Höhenmessereinstellung
Anflug in der Kontrollzone:
- Korrekter Einflug in die Kontrollzone nach AIP
- Korrektes Fliegen der Platzrunde (Lateral und Vertikal)
- Angemessene Geschwindigkeit beim Fliegen der Platzrunde und im Anflug
- Fliegen von Aufsetzen und Durchstarten oder korrektes Durchstarten
Sprechfunkverfahren:
- Korrektes Sprechfunkverfahren
- Kommunikation auf Englisch
Senior Private Pilot Documentation
Grundlage für die Prüfung ist der Exam Briefing Guide, sowie die Trainings- und Prüfungsrichtlinien.
Aufbau des Flugbriefings
Die fett gedruckten Informationen sind verpflichtend vorzubereiten, die normal gedruckten können vorbereitet werden.
- Start- und Zielflugplatz: Bahnbenutzung, Rollroute, takeoff performance
- Abflug: SID, Radionavigation, MSA
- Streckenflug: MEA
- Anflug: STAR/initial approach, final approach, Radionavigation, clearance limit, holding, Minima für Holding und Approach
- Fehlanflug
- Landung: Landeperformance
- Meteorologie: METAR und TAF, GAFOR/Luftsportbericht
Theoretischer Teil
Beim Prüfungsvorgespräch werden eure Kenntnisse in Bezug auf verschiedene theoretische Aspekte geprüft, mit denen ihr bei eurem Flug als Senior Privat Pilot in Kontakt kommt. Die theoretische Prüfung muss separat bestanden werden, um für die praktische Prüfung zugelassen zu werden. Die Kenntnis all dieser Inhalte wird auch für die praktische Prüfung vorausgesetzt. Diese umfassen:
Luftfahrzeugkunde:
- Kenntnis über Gewichte und Maße des gewählten Luftfahrzeugs
- Kenntnis über Geschwindigkeiten für Start, Reiseflug und Landung
- Kenntnis über Parameter und Verfahren beim Abflug
- Kenntnis über Parameter und Verfahren beim Anflug
Charts, IFR Verfahren und Navigation:
- Interpretation der Abflugroute
- Kenntnis über Mindesthöhen
- Kenntnis über Wegpunkte
- Kenntnis über Warteschleifen
- Kenntnis über Anflugsegmente
- Kenntnis über den ILS Anflug
- Kenntnis über das Fehlanflugverfahren
- Kenntnis über Halbkreisflugregeln
- Kenntnis über RVSM
Instrumentenkunde:
- Kenntnis über den Aufbau des Fahrtmessers
- Kenntnis über das 6-Pack
- Kenntnis über Höhenmessereinstellungen
- Kenntnis über DME und ILS
- Kenntnis über RNAV, RNP und GNSS
- Kenntnis über Transponder
Meteorologie:
- Interpretation einer GAFOR
- Interpretation einer TAF
- Interpretation einer Windkarte
Praktischer Teil
Flugbriefing:
- Vorbereitung eines Flugbriefings
- Vollständiger Inhalt aller Relevanten Themen
IFR Flugplan:
- Korrektes Aufgeben eines IFR Flugplan, mit Start und Zielflughafen
- Korrekte Auswahl des Alternativflughafens
- Korrektes Luftfahrzeugmuster und Equipment
- Realistische und Sinnvolle Reisegeschwindigkeit und Flughöhe
- Valide IFR Route inklusive SID und STAR sofern notwendig
- Korrekte EET und Endurance
- Korrekte Angaben in Feld 18
Abflugverfahren:
- Korrektes Rollen zur Piste
- Rechtzeitiges Setzen des Transponder Modes beim Abflug
- Einhalten der Abflugroute (SID)
- Einhalten der Höhenbeschränkung
Navigation:
- Folgen der geplanten Route
- Folgen von angewiesenen Steuerkursen und Höhen
- Korrekte Höhenmessereinstellung
- Abfliegen eines VOR-Radials
Anflugverfahren:
- Rechtzeitiger Sinkflug
- Korrektes Folgen der Anflugroute (STAR)
- Einhalten der Mindesthöhen
Warteverfahren:
- Einhalten der Clearance Limits
- Korrekter Einflug in das Warteverfahren
- Korrekter Kurs im Warteverfahren
- Einhalten der Zeit oder Distanz im Outboundleg
- Korrekte Höhe und Geschwindigkeit
Präzisionsanflug:
- Einhalten des Kurses vom IAF bis zum Final Approach
- Einhalten der veröffentlichten Höhen vom IAF bis zum FAF
- Verwendung sinnvoller Geschwindigkeiten für den gesamten Anflug
- Korrekter Anflug des ILS-Leitstrahls
- Stabilisierter Anflug auf dem Leitstrahl
- Einhalten der Geschwindigkeit für den Endanflug
Fehlanflug:
- Eigenständiges Einleiten des Fehlanflugs
- Korrekte Meldung des Fehlanfluges an ATC
- Einhalten des Fehlanflugverfahren
Sprechfunkverfahren:
- Korrektes Sprechfunkverfahren
- Kommunikation auf Englisch
Commercial Pilot Documentation
Grundlage für die Prüfung ist der Exam Briefing Guide, sowie die Trainings- und Prüfungsrichtlinien.
Aufbau des Flugbriefings
Die fett gedruckten Informationen sind verpflichtend vorzubereiten, die normal gedruckten können vorbereitet werden.
- Start-und Zielflugplatz: Bahnbenutzung, Rollroute, Takeoff performance
- Vollständige IFR-Spritplanung
- Abflug: SID, Radionavigation, MSA
- Streckenflug: MEA, significant weather
- Anflug: STAR/initial approach, final approach, Radionavigation, clearance limit, Holding, Minima für Holding und Approach
- Fehleranflugverfahren
- Circle approach: Radius/Verfahren
- Landung: Landeperformance
- Meteorologie: METAR und TAF, high level wind, significant weather chart
Theoretischer Teil
Beim Prüfungsvorgespräch werden eure Kenntnisse in Bezug auf verschiedene theoretische Aspekte geprüft, mit denen ihr bei eurem Flug als Commercial Pilot in Kontakt kommt. Die theoretische Prüfung muss separat bestanden werden, um für die praktische Prüfung zugelassen zu werden. Die Kenntnis all dieser Inhalte wird auch für die praktische Prüfung vorausgesetzt. Diese umfassen:
Luftfahrzeugkunde:
- Kenntnis über Gewichte und Maße des gewählten Luftfahrzeugs
- Kenntnis über Begrenzungen
- Kenntnis über Geschwindigkeitsgrenzen
- Kenntnis über Klappennutzung
- Kenntnis über An- und Abflugdaten
Charts, IFR Verfahren und Navigation:
- Korrekte Treibstoffberechnung
- Kenntnis über EET und Endurance
- Kenntnis über Halbkreisflugregeln
- Kenntnis über Mindesthöhen
- Kenntnis über die Approach System Minima
- Kenntnis über den Circling Approach
- Kenntnis über das Lärmschutzverfahren
- Interpretation einer IAC, SID, STAR und Enroute Karte
Instrumentenkunde:
- Kenntnis über Instrumentierung
- Kenntnis über Flight Modes
- Kenntnis über Mach Number
- Kenntnis über Flächennavigation
Meteorologie:
- Dekodierung einer METAR und einer TAF
- Interpretation einer Enroute Wind Chart
- Interpretation einer SIGWX-Chart
Praktischer Teil
Flugbriefing:
- Vorbereitung eines Flugbriefings
- Vollständiger Inhalt aller Relevanten Themen
IFR Flugplan:
- Korrektes Aufgeben eines IFR Flugplan, mit Start und Zielflughafen
- Korrekte Auswahl des Alternativflughafens
- Korrektes Luftfahrzeugmuster und Equipment
- Realistische und Sinnvolle Reisegeschwindigkeit und Flughöhe
- Valide IFR Route inklusive SID und STAR sofern notwendig
- Korrekte EET und Endurance
- Korrekte Angaben in Feld 18
Abflugverfahren:
- Korrektes Rollen zur Piste
- Rechtzeitiges Setzen des Transponder Modes beim Abflug
- Einhalten der Abflugroute (SID)
- Einhalten der Höhenbeschränkung
Navigation:
- Folgen der geplanten Route
- Folgen von angewiesenen Steuerkursen und Höhen
- Korrekte Höhenmessereinstellung
- Abfliegen eines VOR-Radials und eines QDM/QDR
Anflugverfahren:
- Rechtzeitiger Sinkflug
- Korrektes Folgen der Anflugroute (STAR)
- Einhalten der Mindesthöhen
Warteverfahren:
- Einhalten der Clearance Limits
- Korrekter Einflug in das Warteverfahren
- Korrekter Kurs im Warteverfahren
- Einhalten der Zeit oder Distanz im Outboundleg
- Korrekte Höhe und Geschwindigkeit
Präzisionsanflug:
- Einhalten des Kurses vom IAF bis zum Final Approach
- Einhalten der veröffentlichten Höhen vom IAF bis zum FAF
- Verwendung sinnvoller Geschwindigkeiten für den gesamten Anflug
- Korrekter Anflug des ILS-Leitstrahls
- Stabilisierter Anflug auf dem Leitstrahl
- Einhalten der Geschwindigkeit für den Endanflug
Nicht-Präzisionsanflug:
- Einhalten des Kurses vom IAF bis zum Final Approach
- Einhalten der veröffentlichten Höhen vom IAF bis zum FAF
- Verwendung sinnvoller Geschwindigkeiten für den gesamten Anflug
- Korrekter Sinkflug bis zum MDA
- Stabilisierter Anflug
- Einhalten der Geschwindigkeit für den Endanflug
Fehlanflug:
- Eigenständiges Einleiten des Fehlanflugs
- Korrekte Meldung des Fehlanfluges an ATC
- Einhalten des Fehlanflugverfahren
Circling Appraoch:
- Einhalten des Anfluges
- Einhalten des Mindesthöhen
- Stabilisierter Anflug
Sprechfunkverfahren:
- Korrektes Sprechfunkverfahren
- Kommunikation auf Englisch